Der Hintergrund von Pro-Games.biz
Erfurt und Emsdetten, 2 Amokläufer versetzen Deutschland in einen Schockzustand. Schnell macht es dir Runde, das die Amokläufer gerne Counterstrike gespielt haben.
Counterstrike, ein Spiel das Millionen Spieler weltweit spielen, teilweise sogar professionell.
Pro-Games.biz existiert nun seit ca. 1 Jahr, es war lange wieder ruhig, bis Emsdetten kam. Ein Jugendlicher der mit der Gesellschaft nicht mehr zurecht kam wählte den
Freitod und eine Rache an den Leuten die ihn nie richtig akzeptiert hatten als letzten Ausweg. Es wird nicht hinterfragt WIESO und WARUM oder WIE es dazu kommen konnte. Nein im Gegenteil, schon am Tag des Amoklaufes hatte man einen Schuldigen gefunden, die "Killerspiele".
Schnell ist klar das die Politik handeln will, die Frage ist nur ob ihre Vorschläge sinnvoll sind. Heute, der 08.12.2006 lese ich mit entsetzen ein Interview auf
stern.de mit dem CDU-Politiker Uwe Schünemann. Ich bin entsetzt über soviel Unwissenheit, soviel Inkompetenz und dem Vorhaben Tausende Spieler zu kriminalisieren.
Reporterfrage: Was für Spiele haben Sie schon gespielt?
Uwe Schünemann: Ich habe nicht gespielt, sondern ich habe mir diese Szenen aus mehreren Spielen zeigen lassen. Man muss sich klar machen, welche Form der Brutalität auf dem letzten Level eines solchen Spiels erwartet wird. Das ist auch das Problem der Selbstkontrollstelle der Softwareindustrie, der USK: die Prüfer gehen oft eben nicht ins Detail und sehen sich das letzte Level, in dem möglicherweise die brutalsten Szenen umgesetzt werden, nicht an.
So werter Herr Schünemann, sie haben sich Spiele zeigen lassen. Wenn ich also Politiker werden will, muss ich mir nur den Bundestag zeigen lassen und bin danach in der Lage kompetent dort Entscheidungen zu treffen?
Reporterfrage: Demnächst müssen also alle Spieler mit Razzien zu Hause rechnen?
Uwe Schünemann: Natürlich. Diejenigen, die die brutalen, verbotenen Spiele spielen, müssen damit rechnen, dass sie dingfest gemacht werden. Das halte ich auch für richtig.
Klasse Vorschlag Herr Schünemann, die Polizei ist ja auch sonst noch nicht überlastet. Aber generell guter Vorschlag,
allerdings sollte man das auch noch etwas ausweiten. Man sollte z.B. auch nutzer eine blinkenden Beepworld Homepage überwachen, denn solche blinkenden Seiten, meist noch mit Musik hinterlegt, erhöhen das Aggressionspotenzial enorm!
Machen wir am besten gleich alle Menschen zwischen 16-28 Jahren im Internet zu potenziellen Kriminellen.
Bis heute hat noch kaum ein Politiker das Gespräch mit den Spielern gesucht. Wieso das? Haben die Politiker Angst von den "potenziellen Amokläufern"?
Wir würden uns freuen wenn das hier ein Politiker liest und sich danach zu einem kleinen Email Interview
Bereiterklären würde.
Und für alle anderen, die gegen das Verbot von Counterstrike und Co sind, steht weiterhin die Petition zur Verfügung!
Euer Pro-Games.biz Team
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